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Sonntag, 3. Februar 2008

franzosendisko

Seit Januar wollte ich schon ein paar Zeilen über diese französische Dame verlieren, die zur Zeit nicht nur die Pariser Diskokidz zum kreischen bringt und spätestens seit ihrem Support für Mika auch in Deutschland bekannt ist. Im Ernst, wenn die Franzosen jetzt Deutsch lernen, um Tokio Hotel besser verstehen zu können, dann sollten wir unser Französisch aufpolieren, um Frau Yelle Gehör zu schenken. Treibender Elektro mit schönen Vocals, ganz ganz toll. Finden digitalism übrigens auch.

Yelle's Popularität zuträglich dürfte auch das Video zu "À Cause des Garçons" sein, in dem ausschliesslich Tecktonik-Posen zu sehen sind. Jener neue Tanz, bei dem vor allem mit den Armen gewedelt wird und der es bereits auf den französischen Strassen bei Freestylern zu grosser Popularität gebracht hat. Tecktonik ist das neue Breakdance:



Ein weiterer Grund dafür, Yelle zu mögen, ist ihr Humor, den sie in der Kooperation mit dem französischen Spassprojekt
Fatal Bazooka unter Beweis stellt. Wer bei diesem Video nicht Tränen lacht (vor allem beim David Guetta-Singstar-Transenkaraoke am Anfang) ist selber schuld.



Montag, 3. September 2007

Stringenz des Wahnsinns

… bei dem Titel könnte man ja schon wieder an Diskursrock denken. Weit gefehlt! Mittekill aus Berlin sind eher unangestrengt unterwegs. Vor Jahren hatten die beiden mal so einen Witz-Hit namens »Döner in der Sonne«, der dann auf ein oder zwei Berlin-Samplern gelandet ist. Ich war also einigermaßen überrascht, dass das Projekt nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden ist. Nein, es gibt eine neue EP »Stringenz des Wahnsinns« auf Kitty Yo!

Die ist unprätentiöser Elektropop und ziemlich nett zum anhören. Ich sag mal: wer Apparat oder Jeans Team mag, der mag das hier auch – oder sieht zumindest das Potential. Bei dem unten vorgestellten Song hat es mir besonders der Synthie-Mittelteil (bei 1:45) im Alphaville-Stil angetan. Ein weiterer dicker Smpythiepunkt: Mittekill veröffentlichen nur im MP3-Format, sind also in der Zukunft angekommen! Ob der Bandname Sympathie- oder Antipathiepunkte einbringt, hängt davon ab, wie er gemeint ist. Wir melden uns wieder, wenn wir das im stringenten Diskurs erörtert haben.

Mittekill – My Way is the Road

MP3 – ohne Schuldgefühle! / Kitty Yo / Mittekill Homepage

Mittwoch, 8. August 2007

Take it to the chorus!



Hier also der erte Post einer angekündigten langen Serie über Lieblings-Skandalnudel Amy Winehouse, die mir besonders ans Herz gewachsen ist.
Noch mehr, seit dem sich Hot Chip ihrer angenommen haben.

Hot Chip sind einfach ein paar echte Genies. Ihr sieben minuten langer Mix beginnt relativ zurückhaltend, spendiert "Rehab" zunächst nur ein paar Synthiesounds und etwas von Hot Chips berüchtigter "Joy of Repetition". Der richtig große Spaß beginnt dann aber erst in Minute Nummer fünf, wenn des Lied schon einmal durch und quasi zu Ende ist. Dann fangen Hot Chip nämlich noch einmal von vorne an, und zwar auf IHRE Weise. Das Grundmotiv des Refrains wird von Keyboards gekapert und in den verbleibenden zwei Minuten erst in einen Elektro-track, dann in eine 4/4-Eurodance-Nummer und schließlich in einen Breakbeat überführt! Während im Ohr in moderatem Tempo noch Amys "No no no" nachklingt, wird ganz beiläufig der Bass aufgedreht, bis nichts - aber auch gar nichts – vom Original übrig bleibt. So muss es sein.


  • Amy Winehouse - Rehab (Hot Chip Remix)
  • Dienstag, 7. August 2007

    Dntel Remix


    Dntel aka James Figurine aka der-eine-von-Postal Service aka Jimmy Tamborello (und das ist dann wohl auch der richtige Name) hat ja unlängst das Album Dumb Luck auf Moshi Moshi rausgebracht. So weit so gut, ich fand den schon immer ganz interessant. Was sich aber mal wieder bestätigt ist, dass der Typ ein Händchen für Remixer hat. Der Metronomy Remix von der ersten Single The Distance ist mal sowas von ganz großem Disko-Tennis. Oder sind es vielleicht nicht nur die Remixe? Gleich mal genauer in das Album reinhören.

    Dntel - The Distance (Metronomy Remix)

    MP3



    PS Laut wikipedia wird Dntel "din-tell" ausgesprochen und bedeutet: nix.